Presseberichte zum Thema - Aktuelles zuerst

22.09.21: Märkische Allgemeine Zeitung

Bund plant für Stahnsdorf hunderte Wohnungen und Häuser

Was der Immobilienentwickler des Bundes in Stahnsdorf vorhat und von der Gemeinde erwartet.

...

"Aktuell ist Regeler [Hauptstellenleiter BImA] vor allem mit Schmale Enden II beschäftigt. Ein städtebaulicher Vertrag aus dem Jahr 2000 legte hier unter anderem den Bau einer Kita fest. 1,501 Millionen D-Mark hat die Bima dafür an die Gemeinde bezahlt, dass diese die Einrichtung „zügig errichtet“. Ein Preis, um den damals vermutlich eine Kita hätte errichtet werden
können, sagt Regeler. Um das Geld zu erhalten, musste Stahnsdorf unter anderem erklären, dass damit auch die Kinder aus Schmale Enden I und II versorgt werden. So steht es im Vertrag. „Und darauf werde ich auch pochen“, so Regeler. „Dafür ist schließlich das Geld bezahlt worden.
Die neuen Anwohner haben aus meiner Sicht Anspruch auf einen Platz in dieser Kita. Wir bezahlen ja nicht einfach eine Kita für Stahnsdorf – wir haben ja sonst nichts damit zu tun.“

...

"Doch Stahnsdorf möchte etwas von der Bima: Eine zusätzliche Fläche, die es für Kita-Parkplätze braucht. Noch immer wird in den Ausschüssen eine Informationsvorlage behandelt, wonach die Bima kein Interesse an einem Verkauf dieser 2000 Quadratmeter habe. Tatsächlich sehe es jedoch anders
aus, sagt Regeler: „Wir kommen dem Willen der Gemeinde Stahnsdorf nach – aber nicht bedingungslos.“ Eine Entscheidung, die nicht auf Verhandlungen mit Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) zurückzuführen sei, sondern nach zwei Treffen mit der Bundestagsabgeordneten Saskia Ludwig
(CDU) und aufgrund des öffentlichen Drucks gefällt wurde, und die Regeler Anfang September auch in einem Schreiben an Gemeindevertreter und Anwohner bekanntgab.“

(Link)

[Kommentar kitaplanung.de: Dank des Engagements der CDU (in Stahnsdorf und MdB Fr. Saskia Ludwig) tritt allmählich der Konflikt zutage, der durch die Fehlplanung der Gemeinde Stahnsdorf geschaffen wurde und Grund für diese Webseite Ende 2020 war. Anstatt erst das zugehörige Wohngebiet zu entwickeln, baut man eine KiTa auf Basis eines 21 Jahre alten Bebauungsplan auf den Acker und hofft danach, alle Unüberlegtheiten zu korrigieren. Und die Blumensiedler sollen es ausbaden. Wie man sieht, wird diese Rechnung nicht aufgehen...]

28.07.21: Märkische Allgemeine Zeitung

Keine Fördermittel für Feuerwehr-Neubau

"Stahnsdorfs Antrag auf Förderung des Acht-Millionen-Euro-Neubaus in der Annastraße wurde abgelehnt. Der Bau ist zwar ohne die Unterstützung geplant, doch die finanzielle Lage der Gemeinde ist bereits extrem angespannt."

"Stahnsdorfs finanzielle Situation ist äußerst angespannt. Mit dem Bau des Feuerwehrdepots und des neuen Schulcampus mit großer Sporthalle gab die Gemeinde schon vor zwei Jahren bekannt, dass sie mehr als 20 Millionen Euro an Krediten aufnehmen werde müsse. Mittlerweile schlagen mehrere Gemeindevertreter Alarm, bei jeder möglichen Ausgabe wird die prekäre Lage diskutiert und thematisiert."

...

"Erneut werden erste Befürchtungen laut, Stahnsdorf könnte sich wieder in eine ähnlich ausweglose Situation manövrieren, zahlungs- und handlungsunfähig werden. "Die guten Zeiten sind vorbei, Stahnsdorf steht am Rande des Chaos“, äußerte sich etwa Claude-Robert Ehlert (parteilos)."

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung - Konstanze Kobel-Höller

07.07.21: Märkische Allgemeine Zeitung

Baustraße für Dahlienweg-Kita soll als Provisorium Verkehr aufnehmen

"Stahnsdorf. „Ich kann das prognostizierte Verkehrschaos an keiner Stelle aus dem Gutachten herauslesen, nur den empfohlenen Ausbau“ in Zusammenhang mit Umsetzung des Bebauungsplanes „Schmale Enden II“, so Stahnsdorfs Fachbereichsleiter Frank Piper zu den Befürchtungen von Anwohnern und Fraktionen, welche Auswirkungen der Bau der Kita Dahlienweg auf die Verkehrssituation des Blumenviertels haben wird. Die Prognosen würden Spitzenbelastungen von 40 Autos in der Stunde voraussehen, sagt Piper. „Ich weiß nicht, wo da ein Verkehrschaos entstehen soll. Ich kann es mir nicht erklären.“

[Kommentar kitaplanung.de: Dieser Artikel gibt überwiegend die weltfremde Sicht der Bauverwaltung wieder.

Wer wissen möchte, wie es morgens vor einer KiTa zur Stoßzeit 7.00-8.30 Uhr wirklich aussieht, dem sei empfohlen, sich einmal die Situation morgens vor eine 150-Kinder-KiTa heutzutage anzuschauen. Die erschwerten Bedingungen im Dahlienweg (Anliegerstraße mit kleinem Querschnitt, kein Parkplatz, keine Fläche zum Wenden oder Aussteigen, kein ÖPNV) wird man allerdings nirgendwo realisiert vorfinden, da eine solche Fehlplanung vergeblich sucht.

Als ob die Eltern sich absprechen würden und im Minutentakt einer nach dem anderen brav vorfahren und sofort wieder abfahren. Es wird angehalten und länger geparkt, man blockiert sich in den schmalen Straßen gegenseitig. Und von den Anwohnern, die von ihren Grundstücken losfahren wollen, ist überhaupt keine Rede.

Und die "provisorische" Baustraße führt nur zu einer Entlastung bei An- und Abfahrt, die von den KiTa-Eltern und -Angestellten nicht zwingend angenommen werden muss. Das Gedrängel vor der KiTa ändert sich dadurch in keiner Weise. Daher ist es dringend notwendig, auch einen Parkplatz auf der Südwestseite der KiTa anzulegen und ein Gebäudeeingang dort vorzusehen.]

22.05.21: Zwei lokale Videoreportagen veröffentlicht

teltOw-Kanal: Grundsteinlegung für KiTa am Dahlienweg

"STAHNSDORF | Der umstrittene Kitabau im Stahnsdorfer Dahlienweg geht voran. Nur knapp zwei Monate nach dem Start wurde jetzt Grundsteinlegung gefeiert. Eigentlich Anlass für große Dankesreden und ausgelassene Stimmung. Doch nicht nur wegen der Coronaeinschränkungen wollte keine echte Feierlaune aufkommen."

Kommentar: Auch die Anwohner waren indirekt beteiligt und kamen anschließend zu Wort. Alle wesentlichen Fakten der Problemlage sind in deser gut gemachten Reportage zusammengefasst. Es sei als Korrektur allerdings erwähnt, dass aus der Nachbarschaft keine Klage , sondern ein Widerspruch erhoben wurde, aufgrund der "vergessenen" Verkehrsbetrachtung - ein wichtiger Unterschied.


TKS-Zeit: Grundsteinlegung für Kita "Wiesenstrolche"

"Bau der Kita Dahlienweg wirft viele Fragen auf

STAHNSDORF | Am 19. Mai fand die Grundsteinlegung für die integrative Kita am Dahlienweg statt – mit Zeitkapsel, den Möglichkeiten angemessen, auch feierlich, aber ebenso begleitet von Protesten der Anrainer, die erneut u. a. auf ein fehlendes Verkehrskonzept für die Blumensiedlung hinwiesen."

Kommentar kitaplanung.de: Auch ein Newsletter von kitaplanung.de soll in der Zeitkapsel versenkt worden sein. Diesen zu lesen und die dort enthaltenen Hinweise Ernst zu nehmen, wäre sinnvoller...

19.05.21: Märkische Allg. Zeitung

Grundsteinlegung unter massivem Protest

"Unter ohrenbetäubendem Protest von Anwohnern versenkte Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers (BfB) am Mittwoch im Dahlienweg in Stahnsdorf den Grundstein für eine neue Kita. Anwohner in der Blumensiedlung befürchten eine massive Belastung durch den Elternverkehr und fordern von der Gemeinde Schutzmaßnahmen.

Ungelöst ist immer noch, wie die Eltern ihre „Wiesenstrolche“ in die neue Einrichtung bringen."

(Link)

21.05.21: Bäke-Courier

Baugebiet Dahlienweg: Intervention bis jetzt nicht erfolgt

"STAHNSDORF.  Während der Proteste Mitte April vor der Baustelle der Kita Dahlienweg machten einige Lokalpolitiker gewichtige Versprechungen. So erklärte der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Wolfgang Brenneis, man werde die Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Saskia Ludwig einschalten. Sie werde mit der Eigentümerin, dem Bundesamt für Immobilienaufgaben reden, um die Behörde zu bewegen, den B-Plan des Bereichs Schmale Enden noch einmal anzufassen. So solle unter anderem erreicht werden, den zukünftigen Verkehr zu reduzieren und mehr Außenfläche für die Kita zu erwerben. Der BÄKE Courier hat noch einmal nachgefasst, um zu erfahren, wie die Gespräche der Abgeordneten, die sich im Bundestagswahlkampf befindet, verlaufen sind.
...
Hiervon unabhängig hat die Gemeinde Stahnsdorf in Abstimmung mit der BImA auch eine Studie zur konzeptionellen Entwicklung der verkehrstechnischen und medialen Erschließung in Auftrag gegeben.“ (von Christian Kümpel)

08.05./27.04.21: Videos von TKS-Zeit

Stahnsdorf hatte wieder Besuch - ein Thema für den blauen Robur-Bus vom RBB

"STAHNSDORF | Der Kita-Bau im Dahlienweg ist in vollem Gange, aber viele Fragen, vor allem zum Verkehrskonzept, sehen die Anrainer und andere Bewohner der Blumensiedlung noch nicht beantwortet. Nach Kampf um Anhörung, Übergabe von über 400 gesammelten Unterschriften war nun auch 'Brandenburg aktuell' vor Ort."


Auf die Perspektive kommt es an ...

"STAHNSDORF | Für gut befunden und durchgewunken – der Bau der Kita Dahlienweg am Rand der Blumensiedlung. Die Visualisierung des zweistöckigen Gebäudes auf dem Papier ist das eine. Die Betrachtung der tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort führt jedoch zu einer ganz anderen Perspektive. Und dann ist da noch die Sache mit der Verkehrsplanung..."

(Link zu Videoreportagen)

27.04.21: Bäke-Courier (3 Artikel)

KiTa und die Verkehrsplanung

"Bleibt es bei der aktuellen Planung, droht dem Dahlienweg täglich zweimal der Verkehrskollaps. Ein Eltern-Taxi-Bereich wird das nicht verhindern können. Der Bringdienst mit dem Pkw kann nur von der anderen Seite über den Gladiolenweg erfolgen." (von Chr. Kümpel)


Unterschriftenübergabe an die Fraktionsvorsitzenden

Kompromisse und Nachbarschaftswiderspruch

"Das Thema Kita Dahlienweg bewegt weiter die Gemüter. Am 23.04.2021 gab es dazu eine Zusammenkunft vor Ort, bei der
auch Gemeindevertreter sowie der Bürgermeister Bernd Albers anwesend waren." (von Chr. Kümpel)


Bitte keine vorschnell geplante Großkita

Kurz kommentiert (von Gesine Michalsky)

23.04.21: Bäke-Courier Online

Nachbarschaftswiderspruch und Kompromiss-Suche

"STAHNSDORF. Die Bauarbeiten sind im vollen Gange. Dennoch hoffen die Anlieger des Dahlienwegs, dass die Politik noch Lösung für die befürchteten Verkehrsprobleme findet, die durch den KiTa-Neubau hevorgerufen werden könnten. Immerhin soll dort Begegnungsverkehr mit 340 Autobewegungen pro Tag auf nicht ausgebauten Straßen stattfinden. Befürchtet werden nicht nur Chaos, sondern auch eine Gefährdung der Kinder durch schmale Gehwege.
...
Im Ergebnis versprach man, in einem gemeinsamen Beschluss die jetzige Baustraße, die vom Gladiolenweg kommt, als Zuwegung zur KiTa zu gestalten, um den Dahlienweg zu entlasten." (von Chr. Kümpel)

23.04.21: Veröffentlichung der CDU Stahnsdorf

Konstruktiver Austausch mit BI zur KiTa Dahlienweg

Die Bürgerinitiative zur KiTa Blumensiedlung hat die Stahnsdorfer Fraktionsvorsitzenden am 23.04.21 zu einem Austausch zum Neubau der KiTa vor Ort eingeladen. Auch die CDU ist dieser Einladung gefolgt. Die Anwohner wiesen auf die mangelhafte Erschließung der KiTa hin und befürchten ein Verkehrschaos. Um Abhilfe zu schaffen, hat die CDU-Fraktion eine Beschlussvorlage erarbeitet, um den Neubau durch eine südliche Verbindungsstraße an den Gladiolenweg anzuschließen. Diese wurde am 20. April zusammen mit anderen Fraktionen der Stahnsdorfer Gemeindevertretung eingereicht.

Zitat: "Uns ist wichtig, einen Interessenausgleich für alle Beteiligten zu schaffen. Wir brauchen die neue Kindertagesstätte und haben lange darauf gewartet. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Planung sich in die bestehende Bebauung einfügen und die verkehrliche Erschließung gewährleistet sein muss.

Wir werden weiter mit der BI im Kontakt bleiben und setzen uns für eine angemessene Anliegerbeteiligung im Rahmen des Bau- und Erschließungsvorhabens ein."

22.04.21: Potsdamer Neueste Nachr. (PNN)

Protest gegen Großkita im Stahnsdorf - Widerstand gegen KiTa-Bauprojekt

Der Streit um eine große Kita im Blumenviertel mit den schmalen Straßen geht weiter. Anwohner sammeln Unterschriften für neues Verkehrskonzept (von Christoph Kluge).

"Stahnsdorf - Ein Bagger hat die Baugrube bereits ausgehoben. Die Gemeinde Stahnsdorf baut eine Kita am Dahlienweg. Doch viele Anwohner befürchten ein Verkehrschaos und Unfälle wegen unsicherer Straßen. Dem Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) werfen sie vor, ihre Anliegen zu ignorieren. Deshalb haben sie eine Bürgerinitiative gegründet und über 400 Unterschriften gesammelt. Eine Fraktion der Gemeindevertretung konnten sie überzeugen."

"Unterstützung erhält die Initiative von Wolfgang Brenneis, dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung. »Eine Erschließung von Süden ist schon jetzt möglich, man muss es nur wollen«, sagt er den PNN. Einen entsprechenden Antrag werde er einbringen. Am Freitag wollen die Anwohner ihre Unterschriftenliste an alle Fraktionen der Gemeindevertretung übergeben."

16.04.21: Videoreportage des "teltOw-Kanals"

BM Albers vor Ort - Widersprüche offensichtlich

Am 09.04.21 gab es einen Vorort-Treffen der Anwohner und für viele überraschend kam auch der Bürgermeister Hr. Albers dazu. Es entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch über die entstandene Problemlage aufgrund des Bauens ohne ausreichende Planung. Das Video wird vom Regionalfernsehen "teltOw-Kanal" über Youtube ausgestrahlt, Autor ist der Videoreporter Florian Beutel (Link zur Reportage).

12.04.21: Märkische Allg. Zeitung

Kita-Protest in Stahnsdorf: Bürgermeister stellt sich Anwohnern

"Die große geplante Kita im Stahnsdorfer Blumenviertel wird viel Verkehr nach sich ziehen – so fürchten die Anwohner. Am Freitagabend luden sie zu einer Protestveranstaltung, bei der überraschend auch Bürgermeister Bernd Albers auftauchte."

Kommentar von kitaplanung.de:

Ein inhaltlich guter Artikel, der viele Aspekte wiedergibt.
Eine Auswertung des Treffens mit den Aussagen des Bürgermeisters (insbesondere zur Nachbesserung) wird später hier auf diesen Webseiten veröffentlicht.

09.04.21: Bäke-Courier

KiTa Dahlienweg: Anwohner sind sauer

Am Freitagnachmittag trafen sich Anwohner des Dahlienwegs und der umliegenden Straßen. Sie sind verärgert. Der Bürgermeister der Gemeinde, Bernd Albers, war ebenfalls anwesend. Einiges kam dort zur Sprache:

  • Zweistöckige Kita für über 150 Kinder (ursprünglich 90 und einstöckig) in einer Riegelbauform
  • Zubringerverkehr sorgt für Verkehrschaos, Begegnungsverkehr auf schmalen Straßen schwierig
  • In der Planung nicht an Parkplätze gedacht
  • Anlieger sollen Erschließungskosten für eine Straße tragen, ohne eine eigene Abstellmöglichkeit vor ihrer Haustür zu haben
  • Im Rahmen der Straßenbaumaßnahmen könnten 50 Bäume fallen
  • Bürger nicht angemessen beteiligt
  • Gemeindevertreter hätten in den Ausschusssitzungen nicht aufgepasst
  • Anwohner fordern, den Zubringerverkehr über den Gladiolenweg und Verlängerung Hortensienstraße zu ermöglichen

"Insgesamt war der Termin sicher nicht sehr angenehm für den Rathauschef. Dass er sich jedoch einfand,[...] wurde von einigen mit Respekt zur Kenntnis genommen."

24.03.21: Märkische Allg. Zeitung (MAZ)

Verkehrsgutachten rät zu Straßenausbau (340 Fahrten täglich)

"Für Diskussionen im Ausschuss sorgten die Zahlen zum Thema Parken. Das Gutachten geht davon aus, dass für das Bringen und Abholen der Kinder eine Parkzeit von fünf bis zehn Minuten erforderlich ist. Ausschussmitglieder, die auch Eltern sind, haben da offenbar andere Erfahrungen gemacht. So wurde darauf verwiesen, dass Mütter und Väter oft noch Gesprächsbedarf mit dem Erziehungspersonal haben."
"Der Stahnsdorfer Fachbereichsleiters Verkehr und Grünflächen, Frank Piper, versuchte zu beruhigen: Der Dahlienweg werde auf 5,10 Meter Breite ausgebaut, sodass Parken wechselseitig möglich sei. Direkt vor der Kita würden zwölf Stellplätze für den Hol- und Bringeverkehr angelegt."

Kommentar von kitaplanung.de:
Ein seltsam unkritischer Artikel zu den offensichtlichen Planungsfehlern des Bürgermeisters und seiner Bauverwaltung: Die 11x "unzureichend" des Verkehrsgutachtens sind wohl eindeutig. Der Artikel enthält leider auch etliche Ungenauigkeiten:

  • Täglich 340 Fahrten + Anwohner wurden genannt (nicht 300)
  • Das Gutachten spricht von 10-15min PkW-Parkzeit (nicht 5-10min)
  • Die Bauverwaltung will einseitges Halten auf 10 Stellplätzen erlauben (nicht wechselseitig auf 12)
  • Und dass "erst in den vergangenen Monaten Protest laut wurde", liegt schlicht daran, dass die anfangs ungenauen Pläne des Riesenbaus auch nicht älter sind.

Und die konkreten Bürgerfragen werden seit 3 Monaten kaum bis gar nicht beantwortet und reden will man mit den Anwohnern Dank Corona bis Ende das Jahres auch nicht - das steht schon jetzt fest.

21.02.21: Potsdamer Neueste Nachr. (PNN)

Bodenpreise so stark gestiegen wie noch nie

Wie in den Vorjahren bleibt die Region um Potsdam und Berlin am Teuersten, allen voran Kleinmachnow. Doch auch in den weiter entfernten Kommunen ziehen die Preise für Bauland an.

Auszug: "In Stahnsdorf bewegen sich die Bodenpreise in den Wohngebieten mittlerweile bei 320 Euro etwa in Sputendorf (Vorjahr 220 Euro) bis 660 Euro am Hamann Ring (Vorjahr 620 Euro)."

Kommentar von kitaplanung.de:
Das Blumenviertel rangiert an der Obergrenze von Stahnsdorf bei 540€/m². Ziemlich ungünstige Bedingungen für den Zug junger Familien, die eine KiTa benötigen. Im Bodenrichtwertportal BORIS des Landes Brandenburg (www.boris-brandenburg.de) können die Grundstücksrichtwerte gebührenfrei per PDF heruntergeladen werden.

19.01.21: Märkische Allg. Zeitung (MAZ)

Stahnsdorf: Anwohner fordern anderen Kita-Standort (paywall)

"Stahnsdorf: Eine unterlassene Bürgerbeteiligung, ein fehlendes Verkehrskonzept und eine falsche Standortwahl werfen Anwohner des Dahlien- sowie des Rosenweges der Gemeindeverwaltung beim geplanten Bau einer neuen Kita im Dahlienweg in Stahnsdorf vor. In einer Unterschriftensammlung haben knapp 200 Stahnsdorfer in der sogenannten Blumensiedlung den Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) aufgefordert, den Bebauungsplan zu ändern."

12.01.21: Märkische Allg. Zeitung (MAZ)

BM Stahnsdorf im Interview: 40 Mio für Bauvorhaben (paywall)

"Stahnsdorf hat sich für dieses Jahr ehrgeizige Ziele gestellt. Vor allem in den Bildungs- und Erziehungsbereich will die Gemeinde kräftig investieren. Über die finanziellen Herausforderungen spricht Bürgermeister Bernd Albers (Bürger für Bürger) im MAZ-Interview."

23.12.20: Bäke-Courier

Aussagen des Bürgermeisters von Stahnsdorf

Auszug: "Auch [für] die Kita Mäusenest und Dahlienweg liegen inzwischen Baugenehmigungen vor – es kann also los gehen.  ... So habe sich bereits aus dem INSEK-Verfahren, das im nächsten Jahr abgeschlossen sein wird, ergeben, dass nicht überall gebaut werden kann. Das Wachstum muss organisch und maßvoll von innen nach außen erfolgen."

Kommentar von kitaplanung.de:
Wenn das Wachstum organisch von innen nach außen erfolgen soll, warum überreizt man dann am Ortsrand die bebaute Gemeindefläche und wächst damit unorganisch von außen nach innen?

Zu INSEK s. auch Newsletter 2.

04.12.20: Märkische Allg. Zeitung (MAZ)

Streit um neue Kita in Stahnsdorf (paywall)

"Die Gemeinde Stahnsdorf will im Dahlienweg eine neue Kita für 153 Kinder bauen. Doch die Anwohner dort und in den benachbarten Straßen halten das Projekt für zu groß. Sie fordern eine erneute Abwägung des Vorhabens."

03.12.20: Bäke-Courier

KiTa Dahlienweg kommt. Nicht alle Anwohner sind einverstanden.

Zitat: "Sie [die Anwohner, Red.] monieren die Größe der Kita, sprechen über die zu erwartenden Verkehre und befürchten Verkehrschaos. Allerdings kommen diese Einwände sehr spät. Zu spät, um noch etwas zu ändern." (von Christian Kümpel)

Kommentar von kitaplanung.de:
Die Einwände kamen bereits 1997, 2000, 2006 und 2013 - und abgesehen von Planungen tat sich über 20 Jahre nichts. Plötzlich wird unter Coronabedingungen am Bauausschuß vorbei (ohne Beratung) Kapazität und Größe der Planung deutlich erhöht. Die genauen Pläne sind nicht-öffentlich. Wann hätte man hier als Anwohner reagieren können, wenn nicht genau jetzt?

28.11.20: Potsdamer Neueste Nachr. (PNN)

Anwohner protestieren gegen Baubeginn im Dahlienweg

Der geplante Bau passe nicht in das Wohngebiet, kritisiert ein Anwohner. Dem Bürgermeister wirft er vor, Tatsachen falsch darzustellen (von Christoph Kluge).

11.11.20: Videoreportage Teltow-Kanal

Link zum Video

Am 06.11.20 schaute Videoreporter Florian Beutel für den Teltow-Kanal vorbei und befragte Anwohner und auch den Bürgermeister von Stahnsdorf zur KiTa-Planung.

24.10.20: Potsdamer Neueste Nachr. (PNN)

Kita-Neubau in Stahnsdorf: Anwohner befürchten Verkehrschaos

Die Gemeinde Stahnsdorf will für 5,7 Millionen Euro eine Kita für 150 Kinder bauen. Anwohner protestieren. Sie halten das geplante Gebäude für viel zu groß. (von Christoph Kluge)

07.09.20: Märkische Allg. Zeitung (MAZ)

Stahnsdorf: Anlieger befürchten Staub und Lärm (paywall)

Etwa 20 Anwohner im Rosenweg in Stahnsdorf befürchten eine extreme Staub- und Lärmbelastung, wenn im nächsten Jahr die neue Kita am benachbarten Dalienweg gebaut wird. Ihre Anliegerstraße ist als einzige in dem Viertel asphaltiert und droht eine alternativlose Zufahrt für die Baufahrzeuge und später für die „Elterntaxis“ zu werden.