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Kreditaufnahme für Bauvorhaben schwierig

Aus der nun einsehbaren Niederschrift (Protokoll) der GV-Sondersitzung am 23.09.22 geht hervor, dass man Mühe hatte, eine Kreditaufnahme für die Neubauten Schule und FW am Markt zu realisieren. Manche der angefragten Banken gaben gar kein Angebote ab, andere verändern täglich ihre Konditionen. Am Ende entschied man sich für ein Angebot der Investitionsbank Land Brandenburg (ILB) mit möglichst langer Laufzeit:

  • Darlehen über einen Gesamtbetrag von 24 Mio €
  • Nominaler Zinssatz 2,956% bis 15.11.2042 (20 Jahre Zinsbindungsfrist ohne Tilgungsmöglichkeit)
  • Tilgung in 80 Vierteljahresraten á 200.000 EUR
  • Restschuld am Ende der Zinsbindung (Nov. 2042) zahlbar.

Stahnsdorf ist damit für 30 Jahre im Schuldendienst, neben den 24 Mio müssen allein für die Finanzierungskosten rund 711.000 € aufgewendet werden. Dabei ist nach heutiger Erkenntnis völlig unkalkulierbar, in welche Höhen die enormen Preissteigerungen der vielen Großbauten am Ende noch führen - das lässt sich gar nicht seriös kalkulieren. Aktuell werden jede Menge Bauvorhaben gestoppt bzw. gar nicht erst begonnen. Die Baubranche erlebt nach andauernder Materialknappheit und Kaufkraftverlust enorm gestiegene Preise. Nun laufen die Kunden und Auftraggeber weg, da sie das nicht mehr finanzieren können oder wollen. Eine Insolvenzwelle wird die Folge sein, die auch intakte Unternehmen gefährdet. Genau in dieser Marktlage wird Stahnsdorf hyperaktiv wie seit Jahrzehnten nicht mehr...

Wie die Baukosten der B-Plan-KiTa am Ende durchschlagen werden, ist noch unbekannt.